| Silberpokal in Bad Aibling: Berchtenbreiter (Pang) gewinnt, Bahner 6., Dietl 16. |
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Ein Trio aus Pang/Rosenheim gewann das 59. Silberpokalturnier in Bad Aibling. Im Finale besiegte Maxi Berchtenbreiter seinen Vereinskameraden Thomas Steinbacher. Christian Graf wurde Dritter. Sensationell gut ließen es drei Priener Jungstars angehen (auch wenn Julius Bahner mittlerweile beim SC Kreuzberg spielt, wollen wir ihn hier als Priener betrachten). Julius Bahner, Florian Dietl und Ekrem Cetindag ließen Favoriten reihenweise über die Klinge springen: Sandner, Jeschke, Schmitzer, Stoffel, Graf, Vorgach, Freundorfer. Leider wurden in der vierten Runde Bahner und Cetindag im Pokal einander zugelost, wobei Ekrem den Kürzeren zog. Am Ende schied Julius im Halbfinale gegen Steinbacher erst im Blitzentscheid aus und erreichte einen tollen 5. Platz. Fast unglaublich der Lauf von Dietl: Aus einem Startranglistenplatz 120 machte er 5.5 Punkte und den 16. Platz! Insgesamt nahmen beim 10. Silberpokalturnier in Bad Aibling 7 Spieler des SC Prien teil. Dies sind Christian Linner (Startnummer 26), Peter Plank Peter (61), Ekrem Cetindaq (90), Konrad Schneider (91), Florian Dietl (120), Karlheinz Roth (131) und Hubert Stephan (159). Weiterhin war Julius Bahner - nach Umzug nach Berlin nun in den Diensten des SC Kreuzberg stehend - mit der Startnummer 19 dabei. Alle Paarungslisten und Ergebnisse sind zu finden auf der Homepage Silperpokal Bad Aibling. Ergebnisse der Priener (Ex-)Spieler:
In der achten Runde spielen Julius Bahner und Florian Dietl um den dritten Platz mit! Die ersten beiden Plätze gehen an die Pokalfinalisten Berchtenbreiter und Steinbachen, für den dritten Platz gibt es acht Spieler mit 6 oder 5,5 Punkten. Julius spielt gegen den in letzter Zeit stark zulegenden Phillip Häußler - kein leichtes Los! Und Florian Dietl bekommt es mit Christian Graf zu tun - da kann ihm Julius vielleicht den einen oder anderen Tip geben. Paarungen der achten Runde: In der siebten Runde steht Julius Bahner im Halbfinale und spielt mit Schwarz gegen Steinbacher. Florian Dietl an Brett 7 und Peter Plank an Brett 19 bekommen es mit stärkeren Gegnern zu tun, Christian Linner scheint eine lösbare Aufgabe bekommen zu haben. Sie befinden sich nur knapp hinter der Spitze der Feldes mit 5 Punkten (lediglich drei der Viertelfinalisten verfügen über 5,5 bzw. 6 Punkte). Schade, schade! Julius Bahn konnte gegen Steinbacher Remis halten, verlor aber den Blitzentscheid und ist so aus dem Pokal ausgeschieden. Unglaublich hingegen Florian Dietl: Er gewinnt einfach so gegen Georg Eulering, Nr. 6 der Setzliste. Etwas enttäuschend das Remis von Christian Linner, das Remis von Ekrem Cetindag gegen Boes ist völlig in Ordnung. Peter Plank konnte gegen den wertungsstärkeren Stadler nicht bestehen. Paarungen der siebten Runde: In der sechsten Runde hält nur Julius das angeschlagene Tempo durch: Er gewinnt gegen Freundorfer - eine Riesenleistung gegen den an Nummer Zwei gesetzten Spieler mit DWZ 2150. Bei den anderen werden Verschleißerscheinungen sichtbar: Dietl verliert (was man bei dem Wertungsunterschied von mehr als 400 Punkten nicht kritisieren kann) gegen Schulz, wobei er mit etwa gleichen Chancen bis ins Endspiel geht und erst dort verliert. Nach Aussage von Linner hätte er aber durchaus Gewinnchancen gehabt! Plank und Linner bleiben mit Remisen in Lauerstellung hinter der Spitze, aber Ekrem Cetindag verliert genau so wie Karlheinz Roth und Hubert Stephan. Konrad Schneider ist wohl jetzt schon auf dem Weg nach Rügen und kann die letzten Runden nicht mehr teilnehmen. Paarungen der sechsten Runde: In der fünften Runde bekommt es Julius Bahner mit Christian Graf zu tun - ein schweres Los. Florian Dietl hat hingegen mit Dr. Andreas Forgach eine vergleichsweise leichtere Aufgabe erhalten - das sind aber immer noch ca. 240 Punkte DWZ Vorspruch für seinen Gegner. Auch Ekrem Cetindag bekommt es mit einem wertungsstärkeren Gegner zu tun. Die fünf anderen Priener Teilnehmer stehen in der Pflicht, gegen nominell schwächere Gegner Druck zu machen. Dann wird es sensationell: Sowohl Julius Bahner als auch Florian Dietl gewinnen (mit Schwarz!) und ziehen ins Viertelfinale ein. Auch Ekrem Cetindag remisiert gegen seinen wertungsstärkeren Gegner. Paarungen der fünften Runde: Die vierte Runde war schwer: Julius Bahner und Ekrem Cetindag wurden gegeneinander gelost, und alle anderen Priener Spieler wurden gegen deutlich stärkere Gegner gepaart. Prominent am Spitzenbrett: Christian Linner mit Schwarz gegen Maxi Berchtenbreiter, den Sieger von 2008. Karlheinz Roth muss aus beruflichen Gründen pausieren. Insgesamt ein über den Erwartungen liegenden Ergebnis, bei dem Dietl und Plank gegen die "Favoriten" gewinnen bzw. remisieren konnten. Mit Julius Bahner und Florian Dietl sind damit zwei Vertreter des SC Prien im Pokal verblieben. Ergebnisse der vierten Runde: In der dritten Runde konnte das noch im Pokal befindliche Spitzenquartett 3 Siege und ein Unentschieden (mit Gewinn im Blitzentscheid) feiern, so dass weiterhin vier Priener Spieler im Pokal dabei sind. Ergebnisse der dritten Runde: In der zweiten Runde waren die Verlustpartien von Peter Plank, Konrad Schneider und Stephan Hubert gegen jeweils deutlich stärkere Kontrahenten nicht unerwartet. Genauso die Siege von Christian Linner und Karlheiz Roth aus der Rolle des stärkeren Spielers heraus. Julius Bahner, ebenfalls favorisiert, kam durch gewonnenen Blitzentscheid nach Remis in der Langpartie im Pokal eine Runde weiter. Sensationell sind jedoch die Siege von Ekrem Cetindag und Florian Dietl gegen Michael Sandner und Manfred Jeschke, die mit 185 bzw. 258 DWZ-Punkten Vorsprung deutlich favorisiert waren. Ekrem Cetindag hatte nach eigenen Worten eine Theorievariante bis zum 17. Zug vorbereitet, bei der sein Gegner Sandner (eigentlich ein Französisch-Theorie-Experte) ab dem 9. Zug nachdenken musste. Im 20. Zug habe er einen Bauern gewonnen, später musste Sandner auch noch eine Qualität geben. Dann wurde es spannend: Ekrems Mattangriff funktionierte nicht, ein Bauer ging flöten und Weiß hatte aktives Gegenspiel. Im scheinbar remisen Endspiel Turm gegen Läufer und Bauer erkannte Ekrem dann eine Zugzwang-Situation, mit der er das Matt erzwingen konnte. Ergebnisse der zweiten Runde: In der ersten Runde gewannen (erwartungsgemäß) Julius Bahner, Christian Linner, Peter Plank, Ekrem Cetindag und Konrad Schneider, die sämtlich gegen die untere Hälfte des Feldes und damit gegen (nominell) schwächere Gegner gelost wurden. Florian Dietl, Karlheinz Roth und Hubert Stephan mussten hingegen gegen deutlich stärkere Gegener spielen. Florian Dietl gelang eine Überraschung. Er stand zunächst schlechter, opferte dann einen Springer für drei Bauern. Sein Gegner erwischt nicht die optimale Verteidigung (die weiterhin besseres Spiel bedeutet hätte) und die Partie endete Remis. Im Blitz konnte sich Florian Dietl durchsetzen, der somit weiter im Pokal dabei ist. Karlheinz Roth musste gegen den nominell weit überlegenen Arthur Gil die Segel streichen, und auch Hubert Stephan konnte seine Partie nicht halten. Ergebnisse der Runde 1: |


